Pflaster einsanden welcher Sand – Praxis Tipp

Pflasterfugen dienen dazu, die Fläche bei jeder Witterung über Jahre hinaus flexibel zu halten. Im Winter ziehen sich Materialien je nach physikalischer Eigenschaft mehr oder weniger zusammen. Im Sommer dehnen sie sich dementsprechend aus. Das Material dazwischen verhindert, dass sich kleine Risse bilden. Ein imposantes Beispiel dafür ist die Bauweise der japanischen Burgen und Festungen – erdbebensicher, fast keine Zeichen von Materialermüdung bzw. Rissen, etc. Abgesehen davon kann das Wasser besser abfließen. Diese Art der Verlegung sieht außerdem sehr gut aus, da auch unterschiedliche Steingrößen verlegt (verlegen) und eingesandet (einsanden)werden können. Der Fugensand, wie z. B. Wüsti, sorgt weiters dafür, dass die Fläche unkrautfrei bleibt. Diese Methode eignet sich sowohl für Fugen bei Zufahrten, Wege, Terrassen, Balkone als auch Drainagen.

Was spricht für die Verwendung von Fugensand?

Dieser lässt sich leicht aufbringen und verarbeiten. Mörtel ist eine zeitintensivere Methode. Fugensand ist unschlagbar, wenn es um die Verfugung von Pflastersteinen geht mit sehr geringer Fugenbreite.. Hochwertiger Fugensand ist sehr hart und besteht meist aus Quarz oder Granit. Diese Materialien sind äußerst druckstabil. Die feine Körnung erlaubt es, dass auch feine Risse oder Ritzen im Pflaster geschlossen werden. Mit der Zeit verdichtet sich der Fugensand, bleibt aber trotzdem wasserdurchlässig. Der Abfluss des Regenwassers ist somit gewährleistet. Die Kosten sind ein essenzielles Kriterium, das für Fugensand spricht. Jede Art von Fugensand kostet nur einen Bruchteil von Pflasterfugenmörtel. Spezialsand ist natürlich teurer als die normale Variante. Dennoch ist dies die kostengünstigste Methode. Das Nachfüllen ist dann noch um einiges günstiger. Ein weiteres Beispiel aus der Geschichte sind die Pflasterungen der „alten Römer“. Diese bestehen noch heute!

Pflaster einsanden

Pflaster einsanden

Welcher Fugensand sollte verwendet werden?

Die unkrauthemmende Variante hat einen sehr hohen pH-Wert. Je geringer die Fugenbreite, desto feinkörniger sollte der Sand sein. Für den Garten eignet sich sehr mineralhaltiges, aber nährstoffarmes Material mit hohem pH-Wert. Dies verhindert deshalb das Wachstum von unerwünschten Pflanzen. Dieses Material ist rundkörnig, sodass Pflanzenwurzeln keinen Halt finden.

Wie wird Fugensand verarbeitet?

Vorbereitungen sind die halbe Arbeit. Daher ist es ratsam, vor Beginn der tatsächlichen Verfugungsarbeit, die Pflasterfläche komplett von Schmutz und Unkraut zu befreien. Fugenkratzer eignen sich dafür bestens. Danach können die Steine mit einem Hochdruckreingier gesäubert und verlegt (verlegen) werden. An sonnigen Tagen trocknen die Steine leichter und schneller, sodass die Arbeit zügig vonstatten gehen kann.Nach dem Trocknen der Pflastersteine wird der Fugensand in der Mitte der Fläche ausgeschüttet und mit einer Schaufel durchgemischt. Danach wird der Fugensand mit einem groben Besen gleichmäßig, kreuz und quer auf der gesamten Pflasterfläche verteilt. Mit einem sogenannten Rüttler oder einer Rüttelplatte wird noch etwas gepresst, sodass sich die Sandmasse richti

g setzt und verfestigt. Mit einem leichten Wasserstrahl wird dann verschlämmt.

Einige Tipps aus der Praxis zum Pflaster einsanden

Gute Vorbereitung garantiert Unkrautfreiheit auf viele Jahre! Die Pflasterfugen sollten bis hin zur Oberkante vollständig aufgefüllt sein. Keine Lücken lassen! Mit der Zeit muss der Fugensand wieder aufgefüllt werden (Wind, Regen, Druckbelastung, etc.) Mineralischer Fugensand eignet sich besonders für schmale Zwischenräume auf Flächen, die gering beansprucht werden. Für größere Belastungen eignet sich Fugenmörtel besser.

Unerwünschte Pflanzen kann sich trotz aller Bemühungen und des bestgeeigneten Materials durchdringen. Abf

lammen ist eine Methode, jedoch wird der „Nachwuchs“ nicht gehemmt, da die Wurzeln erhalten bleiben. Eine weitaus bessere, nachhaltigere und umweltschonendere Methode ist das sogenannte „Kochen“. Hierzu wird heißes Wasser oder Wasserdampf verwendet. Dadurch entsteht im Oberteil der Pflanze ein Gift, das bis in die Wurzel weiterwandert und so das Unkraut nachhaltig beseitigt.

Terrassen, Balkone, Wege, Zufahrten müssen manchmal gereinigt werden. Schadet das der Verfugung mit diesem Fugenmaterial? Nein, diese muss nur nach einiger Zeit wieder nachverfüllt werden.

Drainagen rund ums Haus können wie ein Zufahrtsweg angelegt sein. Diese bestehen dann auch aus z. B. Steinplatten mit Sandverfugung. Wüsti aufgrund seines hohen pH-Wertes und der kristallinen, gebrannten Struktur ist auch hierfür bestens geeignet. Die nährstoffarmen Fugen halten so Schädlinge und unerwünschte Pflanzen ab.Terrassen ziehen Insekten an oder fördern unerwünschte Pflanzen. Beim Essen auf der Terrasse fallen schon einmal Essensreste oder Getreidekörner auf den Terrassenboden. Wüsti Einkehrsand verhindert dies.

Warum eignet sich Wüsti besonders gut?

Wüsti ist ideal für Pflaster. Die Körnung beträgt 0,1/1,0 mm. Die Schüttdichte liegt bei 1,4 kg/dm. Wüsti ist luft- und wasserdurchlässig und verhindert so die Bildung von Pfützen. Er ist resistent gegen Frost, Hitze und Eis. Einfache und schnelle Handhabung ist eine weitere positive Eigenschaft, die viele Jahre Unkrautfreiheit garantiert. Wüsti besteht aus gebrannten und ofengetrockneten Tonen, Erden, etc.. Dies macht dieses Material so nährstoffarm und hemmt daher das Wachstum von unerwünschten Pflanzen und kommt dem Wüstensand sehr nahe.

Eigenschaften:

verhindert Unkrautdurchwuch
vermindert Unkrautbefall
einfach zu verarbeiten
bei Eimerware: sicherer und sauberer Transport
geeignet für Betonstein
geeignet für Naturstein
geeignet für Pflastersteine
geeignet für Klinkerpflaster
geeignet für Verbundpflaster
geeignet für Baumscheiben
geeignet für Erdstreifen unter Hecken
geeignet für Drainagestreifen rund ums Haus
geeignet für private Hauszufahrt oder Terrasse

Fazit

Durch den Fugensand erhalten die Pflastersteine einen sehr guten Halt und die Bildung von Unkrautdurchwuchs wird verhindert. Die Rüttelplatte mit Gummiunterlage sorgt erst für die notwendige Verdichtung des Fugenmaterials. Besondere Bedeutung kommt den Vorarbeiten zu. Der Untergrund sollte vor Aufbringung des Fugenmaterials frei von Schmutz, Stein- und Erdpartikeln, etc. und trocken sein. Ganz besonders Erde begünstigt das Wachstum von unerwünschten Pflanzen durch Flugsamen. Wüsti ist in den Farben „Deep Black“, „Natural Sand“ und „Steingrau“ erhältlich. Da das Fugenmaterial über einen hohen pH-Wert verfügt und dazu nährstoffarm ist, ist es ideal zum Einsanden. Durch das Einschlämmen werden vollkommen hohlraumfreie Fugen garantiert. Fugenmörtel sollte für Steine, Pflaster, etc. mit höherer Beanspruchung verwendet werden.

Mit Wüsti Einkehrsand können Fugenbreiten ab 1mm verfugt werden. Beton hingegen sollte nie als Fugenmaterial verwendet werden. Dieser verfügt über geringe Ausdehnfähigkeit. So kommt es zu Rissen, die nicht repariert werden können. Das Pflastermaterial samt Bettungsmaterial und der Untergrund sollten immer aufeinander abgestimmt werden. Die Tragschicht ist wesentlich für den Oberbau. Deshalb sollte zunächst festgestellt werden, woraus diese besteht (z. B. Sandbett), sodass entsprechend darauf „gebaut“ bzw. gesetzt werden kann. Die einzige „Wartung“, die beim Verfugen mit Einkehrsand notwendig ist, ist regelmäßig nach zu sanden. Wege zu pflastern ist daher gar nicht so schwierig wie oft gedacht! Im Mainbrick Forum finden Sie jede Menge Blogs zu richtig vielen Themen wie Terrassenplatten imprägnieren, Rasen anlegen oder Pflasterfugenmörtel wasserdurchlässig. Ihre Fragen werden gerne beantwortet. Die Antworten erfolgen in der Regel innerhalb von 24H.  Natürlich kann auch selbst gepostet werden. Dieses Forum richtet sich an alle, die sich für dieses Thema interessieren oder beruflich damit zu tun haben. Sind Platten mit Fugensand verlegt, bleiben sie meistens jahrhundertelang funktionstüchtig. Egal ob Erdbeben oder Fluten, die traditionelle Art der Sandverfugung hat geholfen, diese „schweren“ Zeiten für Bauten, Wege, etc. zu überstehen.

Der Kosten-Nutzen-Effekt ist letztendlich immer ausschlaggebend. Mit Einkehrsand zu verfugen, ist einfach, nachhaltig, umweltfreundlich und spart Zeit und Geld. Fugensand aus gebrannten und ofengetrockneten Tonen, Erden, etc. verleiht Steinen und Platten Halt und verhindert Unkrautdurchwuchs. Wüsti ist also bestens dazu geeignet, Fugenbreiten (Fugenbreite)ab 1 mm zu verbauen (bauen) und zu verfugen.

Um Ihre Fläche komplett zumachen empfiehlt sich nach dem Pflasters einsanden noch eine Bodenversiegelung zu verwenden. Denn die Bodenversiegelung schützt Ihr Pflaster vor Ausbleichung und Flecken jeglicher Art. Diese tragen Sie einfach mit einer Rolle auf Ihrem Pflaster auf und Ihr Pflaster ist perfekt geschützt.